Wanderausstellung des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm (DZOK)
Zum Umgang mit demokratiefeindlicher und menschenverachtender Sprache
„MAN WIRD JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN“
 

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Menschen verbal niederzumachen und die Demokratie anzugreifen, gehörte zum Wesen des Nationalsozialismus. „Lügenpresse“ war zum Beispiel ein Kampfbegriff, der zwischen 1933 und 1945 in aller Munde war und heute wieder Verwendung findet: in sozialen Medien, im Alltag und in der Politik rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien. Die Ausstellung „Man wird ja wohl noch sagen dürfen…“ stellt demokratiefeindliche und menschenverachtende Begriffe von damals und heute vor; außerdem eigentlich neutrale Begriffe, die als Waffe benützt werden können. Die Ausstellung fragt: Was bedeuten diese Wörter? Wie wurden sie früher und wie werden sie heute verwendet? Und was kann man gegen die Giftwirkung von Sprache tun? Das Ausstellungsprojekt im ZfP Südwürttemberg ist Ergebnis der Kooperation mit der Historischen Forschung mit dem DZOK Ulm.

Schlagworte: Asozial, Heimat, Lügenpresse, Schuldkult, völkisch, Volk, Volksgemeinschaft, Widerstand.

Die Ausstellung ist vom 11. Januar bis zum 28. Februar 2021 täglich von 9 bis 17 Uhr im Verwaltungsbau des ZfP Südwürttemberg, Hauptstraße 9 in Zwiefalten, zu sehen. Sie ist kostenlos und frei zugänglich. Bitte denken Sie an ihren Mund-Nasen-Schutz und beachten Sie die ausgehängten Corona-Regelungen.